Kunstflug war eine Bruchlandung

Die Schleißheimer Paul-Klee-Ausstellung des Tourismusvereins und Deutsches Museum war ein überwältigender Erfolg.

Der letzte "Kunstflug" war eine Bruchlandung. Aus den paar übrigen Flyern der gleichnamigen Ausstellung falteten die Kinder bei der Finissage Papierflieger, ließen sie im Vortragssaal des Museums segeln und hatten ihren Spaß daran. Und so war sogar noch der Abschluss des außergewöhnlichen Projekts Programm: Kunstvermittlung kindgerecht, ungezwungen und mit hohem Erinnerungswert. Wann darf man schon mal in einem richtigen Museum mit Papierfliegern werfen...

Vier Monate lang hat der "Kunstflug" mit Paul Klee jetzt Schleißheim inspiriert. Tausende Besucher machten die Ausstellung "Kunstflug" von Tourismusverein und Deutschem Museum in der Flugwerft Schleißheim zu einem riesigen Erfolg. 48 Schulklassen aus der gesamten Region haben dazu in begleitenden Workshops des Projekts "Tourismus dahoam" die anregende Kunst Klees kennengelernt und sind anhand der Werke in der Ausstellung mit überwiegend begeisternden Resultaten selbst kreativ geworden. Über 850 Kinder waren in den Workshops beteiligt, die Flugwerft des Deutschen Museums hat in der Zeit der Ausstellung rund 25.000 Besucher gezählt, von denen ein Großteil auch die Klee-Schau wahrgenommen haben dürfte.

PaulKleeSchluss

"Alle unsere Erwartungen wurden übertroffen", schwärmte Organisationsleiterin Ingrid Lindbüchl aus dem Team "Tourismus und Schule" des Tourismusvereins, "es war einfach gigantisch". "Tourismus dahoam" erinnerte mit der aufwändigen Ausstellung daran, dass exakt vor 100 Jahren der weltberühmte Künstler Paul Klee im Weltkrieg um den Jahreswechsel 1916/17 seinen Militärdienst in der Flugwerft Schleißheim abgeleistet hatte. Die Bildungsabteilung des Deutschen Museums hat die Schau des Tourismusvereins ebenso begutachtet und gewürdigt wie der Direktor des Kindermuseums "Creaviva" im "Zentrum Paul Klee" in Bern.

"Tourismus dahoam" verfolgt die Idee, in Kooperation mit den Schulen Kinder auf ureigene Weise an die Schätze ihres Heimatortes heranzuführen und so eine Bindung an ihr kulturelles Erbe entstehen zu lassen. "Gerade die Kunst Klees ist für Kinder ein idealer Ansatzpunkt", betont Co-Organisatorin Christine Ezzat, "Klee vermittelt: Kunst kann jeder". In vielfältigen Workshops haben die Kunstpädagogin Brigitte Forstner, die Goldschmiedin Birgit Klaiber-Frik und die Kalligrafin Irene März diese Inspiration angeleitet. "Es glitzert und schimmert an allen Plätzen", schildert Birgit Klaiber-Frik einen ihrer Workshops, "die Kinder lassen ihrer Phantasie freien Lauf und zeichnen mit bunten Holzstiften Meereslandschaften mit Tieren, Pflanzen und Fabelwesen und begeben sich auf ihre eigene Kunstreise".

Mit einer fast familiären Finissage in der Flugwerft haben die Beteiligten die Ausstellung nach 106 Tagen abgeschlossen. "Der Aufwand war außerordentlich", bilanziert Isabelle Herbst aus dem Team "Tourismus und Schule", "aber die Eindrücke bleiben unvergesslich". Eigenhändig hat das Team die Ausstellung dann auch wieder abgebaut und zurück nach Berlin transportiert. Nachdem Paul Klee vor 100 Jahren, zum Jahresanfang 2017, über Nacht aus Schleißheim abkommandiert worden war, hat ihn die Ausstellung nun eindrucksvoll zurückgeholt und neu in Schleißheim verwurzelt - bei den Kindern.

Der letzte "Kunstflug" war eine Bruchlandung. Aus den paar übrigen Flyern der gleichnamigen Ausstellung falteten die Kinder bei der Finissage Papierflieger, ließen sie im Vortragssaal des Museums segeln und hatten ihren Spaß daran. Und so war sogar noch der Abschluss des außergewöhnlichen Projekts Programm: Kunstvermittlung kindgerecht, ungezwungen und mit hohem Erinnerungswert. Wann darf man schon mal in einem richtigen Museum mit Papierfliegern werfen...

Vier Monate lang hat der "Kunstflug" mit Paul Klee jetzt Schleißheim inspiriert. Tausende Besucher machten die Ausstellung "Kunstflug" von Tourismusverein und Deutschem Museum in der Flugwerft Schleißheim zu einem riesigen Erfolg. 48 Schulklassen aus der gesamten Region haben dazu in begleitenden Workshops des Projekts "Tourismus dahoam" die anregende Kunst Klees kennengelernt und sind anhand der Werke in der Ausstellung mit überwiegend begeisternden Resultaten selbst kreativ geworden. Über 850 Kinder waren in den Workshops beteiligt, die Flugwerft des Deutschen Museums hat in der Zeit der Ausstellung rund 25.000 Besucher gezählt, von denen ein Großteil auch die Klee-Schau wahrgenommen haben dürfte.

"Alle unsere Erwartungen wurden übertroffen", schwärmte Organisationsleiterin Ingrid Lindbüchl aus dem Team "Tourismus und Schule" des Tourismusvereins, "es war einfach gigantisch". "Tourismus dahoam" erinnerte mit der aufwändigen Ausstellung daran, dass exakt vor 100 Jahren der weltberühmte Künstler Paul Klee im Weltkrieg um den Jahreswechsel 1916/17 seinen Militärdienst in der Flugwerft Schleißheim abgeleistet hatte. Die Bildungsabteilung des Deutschen Museums hat die Schau des Tourismusvereins ebenso begutachtet und gewürdigt wie der Direktor des Kindermuseums "Creaviva" im "Zentrum Paul Klee" in Bern.

"Tourismus dahoam" verfolgt die Idee, in Kooperation mit den Schulen Kinder auf ureigene Weise an die Schätze ihres Heimatortes heranzuführen und so eine Bindung an ihr kulturelles Erbe entstehen zu lassen. "Gerade die Kunst Klees ist für Kinder ein idealer Ansatzpunkt", betont Co-Organisatorin Christine Ezzat, "Klee vermittelt: Kunst kann jeder". In vielfältigen Workshops haben die Kunstpädagogin Brigitte Forstner, die Goldschmiedin Birgit Klaiber-Frik und die Kalligrafin Irene März diese Inspiration angeleitet. "Es glitzert und schimmert an allen Plätzen", schildert Birgit Klaiber-Frik einen ihrer Workshops, "die Kinder lassen ihrer Phantasie freien Lauf und zeichnen mit bunten Holzstiften Meereslandschaften mit Tieren, Pflanzen und Fabelwesen und begeben sich auf ihre eigene Kunstreise".

Mit einer fast familiären Finissage in der Flugwerft haben die Beteiligten die Ausstellung nach 106 Tagen abgeschlossen. "Der Aufwand war außerordentlich", bilanziert Isabelle Herbst aus dem Team "Tourismus und Schule", "aber die Eindrücke bleiben unvergesslich". Eigenhändig hat das Team die Ausstellung dann auch wieder abgebaut und zurück nach Berlin transportiert. Nachdem Paul Klee vor 100 Jahren, zum Jahresanfang 2017, über Nacht aus Schleißheim abkommandiert worden war, hat ihn die Ausstellung nun eindrucksvoll zurückgeholt und neu in Schleißheim verwurzelt - bei den Kindern.

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